Ein Spektakel der Extraklasse im stimmungsgewaltigen RAMS Park ist auf den letzten Metern überraschend platzt. Wie der renommierte Sportjournalist Ali Naci Kücük enthüllte, lag der Vereinsführung von Galatasaray im Februar des vergangenen Jahres eine millionenschwere Offerte für ein Großevent im eigenen Stadion vor. Demnach trat eine namhafte Privatbank an die Verantwortlichen des Rekordmeisters heran, um ein gigantisches Konzert des türkischen Megastars Tarkan im Strikers-Mekka von Galatasaray auf die Beine zu stellen. Wie das Portal Spor Arena berichtet, beleuchtete Ali Naci Kücük die gescheiterten Verhandlungen mit aufschlussreichen Details: „In den ersten Sondierungsgesprächen verlangte Galatasaray eine Summe von punktgenau einer Million Euro für die Überlassung des Stadions. Diese hohe Forderung beinhaltete bereits vorsorglich sämtliche kalkulierten Kosten für die anschließende Erneuerung sowie den aufwendigen Schutz des empfindlichen Spielfeldrasens.“ Die Gespräche zwischen beiden Parteien schienen zunächst auf einem guten Weg zu sein und wurden intensiv fortgesetzt, ehe der Gelb-Roten Klub die Reißleine zog.

Späte Absage sorgt für massiven Unmut bei den Organisatoren
Rund einen Monat vor dem avisierten Veranstaltungstermin folgte das abrupte Ende der ambitionierten Konzertpläne. Im Zeitraum zwischen April und Mai erteilte Galatasaray den Veranstaltern die endgültige Absage für den Auftritt des Pop-Titanen im RAMS Park. Der extrem späte Zeitpunkt dieser Absage rief auf Seiten der organisierenden Bank und der Eventagentur verständliches Entsetzen und erhebliche Verstimmung hervor. Journalist Ali Naci Kücük führte dazu weiter aus: „Die späte Absage stieß bei der planenden Seite auf massiven Unmut. Die Organisatoren übten im Anschluss deutliche Kritik an der Vereinsführung von Galatasaray, da die Vorbereitungen bereits weit fortgeschritten waren.“ Durch das Veto der Klubführung wurde das Mega-Konzert von Tarkan vorerst zu den Akten gelegt, woraufhin der Rasen im RAMS Park ausschließlich den sportlichen Belangen der Mannschaft vorbehalten blieb.
