Transfercoup des Jahres: Besiktas-Boss enthüllt Details zum Poker um Mohamed Salah

Die Transferaktivitäten auf dem türkischen Markt erreichen in diesen Tagen ihren absoluten Höhepunkt und sorgen für ein enormes mediales Echo weit über die Landesgrenzen hinaus. Der spektakuläre Wechsel des ägyptischen Superstars Mohamed Salah zu Besiktas steht offenbar unmittelbar vor dem Abschluss. Im Gespräch mit dem bekannten Journalisten Candas Tolga Isik bezog Vereinspräsident Serdal Adali nun erstmals ausführlich Stellung zum aktuellen Stand des Transferpokers und lüftete das Geheimnis um die fortgeschrittenen Verhandlungen. Nach den vorliegenden Informationen soll der Offensivakteur nach seinem Abschied vom FC Liverpool einen lukrativen 1+1-Jahresvertrag bei den Schwarz-Weißen unterzeichnen.

Harte Linie der Vereinsführung im Millionen-Poker mit den Beratern

Trotz der grundsätzlichen Einigung mit dem Spieler kam es auf der Zielgeraden der Verhandlungen zu unerwarteten Komplikationen hinter den Kulissen, da die Vertretung des Stürmers nachträglich versuchte, die Konditionen zu verändern. „Beim Salah-Transfer ist noch nichts endgültig entschieden. Nachdem Berichte veröffentlicht wurden, wonach der Wechsel bereits perfekt sei, haben die Berater plötzlich versucht, die vereinbarten Summen auf astronomische Höhen anzuheben. Das haben wir nicht akzeptiert. Die Gespräche laufen weiter. Wir schätzen Salah sehr und sind uns mit dem Spieler in allen Punkten einig“, stellte Vereinsboss Serdal Adali den genauen Ablauf der Gespräche unmissverständlich klar. Der Klubchef signalisierte deutliche Kompromisslosigkeit gegenüber den nachträglichen Forderungen der Beraterseite und fügte hinzu: „Jeder sollte jedoch wissen, dass für uns die Interessen von Besiktas an erster Stelle stehen. In diesem Sinne führen wir die Verhandlungen fort. Unsere Fans können beruhigt sein.“

Zweistelliges Millionen-Gehalt und Verhandlungen in Istanbul

Die Anzeichen verdichten sich jedoch, dass die Parteien trotz der jüngsten Störfeuer eine gemeinsame Basis finden werden. Wie die Transfer-Experten Santi Aouna (Foot Mercato) und Yagiz Sabuncuoglu übereinstimmend berichten, hätten sich Besiktas und das Management von Superstar Mohamed Salah bezüglich einer finanziellen Einigung bereits stark angenähert. Im Raum steht ein Einjahresvertrag mit der Option für eine weitere Spielzeit, die automatisch greife, sobald der Angreifer eine gewisse Anzahl an Spielen oder Leistungsdaten erzielt. Als Jahresgehalt für den Ägypter stehen zehn Millionen Euro plus zwei Millionen Euro an zusätzlichen Bonuszahlungen im Raum. Neben dem Manager sei auch der Anwalt von Mohamed Salah in Istanbul für die fortgeschrittenen Verhandlungen eingetroffen. Aktuell wird noch bezüglich der Image- und Vermarktungsrechte sowie der Beteiligung des Spielers an den zukünftigen Trikotverkäufen verhandelt.

Medizincheck steht bevor: Die beeindruckenden Zahlen des Ägypters

Der finale Vollzug des Wechsels könnte nun innerhalb kürzester Zeit über die Bühne gehen. Der Sportjournalist Sacha Tavolieri berichtet indes bereits, dass Mohamed Salah zeitnah den obligatorischen Medizincheck absolvieren soll, damit der Mega-Transfer zu Besiktas abgeschlossen werden kann. Die Schwarz-Weißen würden damit einen Akteur von absolutem Weltformat in die Süper Lig holen. In der vergangenen Saison absolvierte der 119-malige ägyptische Nationalspieler (66 Tore) und WM-Teilnehmer 41 Einsätze für den FC Liverpool und verbuchte zwölf Tore und zehn Assists. Der aktuelle Marktwert des mittlerweile 34-jährigen nordafrikanischen Ausnahmespielers wird zurzeit auf 22 Millionen Euro taxiert.